Indien

Ihr spiritueller Roadtrip zum Ganges

Kulturreise über Land / 13 Tage / Ab 1.990 Euro / Komplett individuell anpassbar

Morning Prayers, Varanasi

Reiseübersicht

Nur wenige Flüsse erzeugen so viele Bilder wie der Ganges und die Hindus in Indien tun alles, um diesen heiligsten aller Flüsse mit Symbolik aufzuladen. Unzählige Öllämpchen tauchen den Fluss allabendlich in ein sanftes Licht, wenn an den Gebetstreppen jahrtausendealte Traditionen zelebriert werden. Pilger vollziehen im Wasser des Ganges rituelle Waschungen und im besten Fall wird die Asche eines jeden Hindus vom Ganges in die Welt getragen.

Auf dieser Reise bringen wir Sie in das Kernland der Weltreligion Hinduismus mit seiner Hauptstadt Varanasi. Aber schon in Delhi entfaltet sich das kulturelle und religiöse Mosaik, das Indien so besonders macht. Hier haben alle Weltreligionen ihre Spuren hinterlassen, von der historischen Jama Moschee zu einigen der größten Tempel der Welt. In Agra und in Lucknow erleben Sie, wie hinduistische, muslimische und britische Einflüsse verschmelzen. In Bodhgaya sind Sie dem Buddha auf der Spur, der hier, unter dem Bodhi-Baum, seine Erleuchtung erlebt haben soll. In Kolkata sind Sie dann in einer der kulturellen Hauptstädte Indiens, Geburtsort des Nobelpreisträgers Rabindranath Tagore und Wahlheimat der Mutter Theresa.

Wir haben die Reise so gestaltet, dass Sie fast die gesamte Route mit dem Wagen in angenehmen Etappen zurücklegen – ideal um die Region im Detail zu erkunden.

Highlights der Reise

Delhi – Agra – Lucknow – Allahabad – Varanasi – Bodhgaya – Kolkata

 

  • Das kulturelle und religiöse Mosaik in Delhi
  • Das Taj Mahal in seinen schönsten Farben bei Sonnenaufgang
  • Die bedeutende Stadt Lucknow – ein echter Geheimtipp
  • Jahrhundertealte Traditionen am Ufer des Ganges in Varanasi
  • Der Geburtsort des Buddhismus Bodhgaya
  • Kolkata – die Kulturmetropole in Bengalen

Reiseverlauf

Delhi / Tage 1 & 2


Reiseauftakt im kulturellen Mosaik

Willkommen in Indien! Keine andere indische Stadt verbindet die bizarren Gegensätze und die Geschichte des Subkontinents so wie Delhi. Basare, Monumente und Ruinen aus der Zeit der Moguln, Prachtboulevards und viktorianischer Prunk der Briten und die modernen Bauwerke des „New India“ neben einer immer weiter wachsenden Bevölkerung machen diesen Schmelztiegel so interessant, wie er ist. Delhi ist anstrengend und hektisch aber wer Indiens Wesen verstehen will, kommt an der indischen Hauptstadt nicht vorbei. Delhi ist auch eine zweigeteilte Stadt: New Delhi mit seinem Regierungsbezirk, ruhigen Wohngebieten und modernen Einkaufsmeilen einerseits, und Old Delhi andererseits, auf dessen Märkten seit Jahrhunderten Waren aller Art gehandelt werden – von Gewürzen über Goldschmuck bis hinzu edlen Stoffen. Kein Zweifel, die Sehenswürdigkeiten Delhis, wie das Qutab Minar, das Humayun-Mausoleum oder die Jama Moschee sollte man nicht verpassen; das besondere Geheimnis der Stadt liegt jedoch in den Überraschungen des Alltags.


Agra / Tage 3 & 4


Die Stadt um das Taj Mahal

Das zentrale Monument Agras, das Taj Mahal, weckt Emotionen. Die wohl prachtvollste Liebeserklärung der Welt lockt seit Jahrhunderten Besucher in die historische Stadt. Im Jahre 1631 ließ Shah Jahan das Mausoleum für seine geliebte Frau Mumtaz Mahal errichten. 20.000 Arbeiter haben diesen Traum aus weißem Marmor in einem Zeitraum von 22 Jahren erbaut, der sich in perfekter Proportion aus einem eleganten Garten von Springbrunnen erhebt. Doch die ehemalige Hauptstadt des Mogulreiches bietet neben dem Taj Mahal eine Reihe von weiteren Monumenten, die die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt hat. So ist auch das Rote Fort in Agra seit 1983 auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe. Auch die kleineren Sehenswürdigkeiten wie Akhbars Mausoleum oder Itimad-du Daulah sind einen Besuch wert. Ein Spaziergang durch den Kinari Bazar ist ein wundervolles Erlebnis für alle, die in Indiens alltägliches Leben eintauchen möchten.

Von Agra aus unternehmen Sie einen Ausflug zur verlassenen und blendend konservierten ehemaligen Mogulnhauptstadt Fatehpur Sikri. Die Mauern dieses phantastischen Palastbezirks stehen unter dem Schutz der UNESCO und gehören zum Weltkulturerbe der Menschheit.


Lucknow / Tage 5 & 6


In der Stadt der Nawabs und Kababs

Lucknow hat sich durch seine Geschichte und eine über die Jahrhunderte gewachsene Kultur zu einer faszinierenden Stadt im Herzen von Nordindien entwickelt. Gleichwohl liegt sie aber abseits der üblichen Touristenpfade und ist dadurch umso mehr einen Besuch wert, wenn man das authentische Indien kennen lernen möchte. Die Kultur und Architektur der Stadt ist eine ideale Kombination der Lebensstile  der Moguln und der Briten. Die einstmaligen Herrscher der Stadt, die Nawabs,  waren große Förderer der Künste: Tanz, Musik, Architektur und Malerei. Besonders zugewandt waren sie zudem den kulinarischen Genüssen. Für diese Tradition ist die Hauptstadt von Uttar Pradesh, dem bevölkerungsreichsten indischen Bundesstaat, in ganz Indien berühmt. Die Stadt der Nawabs & Kababs ist auch stolz auf ihre handwerklichen Traditionen und bunten Märkte, ganz besonders aber auf die Sehenswürdigkeiten wie Bara Imambara, Chota Imambara oder den Stadtpalast Baradari. Ein weiteres Highlight ist eine Erkundungstour durch das Labyrinth der quirligen Gassen der Altstadt.

Besichtigen Sie die historischen Monumente der Stadt. Stöbern Sie durch bunte Märkte und bewundern Sie die feine Handarbeit der Chikan Stickerei. Kosten Sie die leckeren Spezialitäten der Stadt wie Tunde ke Kabab.


Allahabad / Tag 7


Am Zusammenfluss der heiligen Flüsse

Wenn man nur die normalen ästhetischen Maßstäbe zugrunde legen würde, läge Allahabad vermutlich auf keiner Reiseroute. Dafür sind die Sehenswürdigkeiten im Vergleich nicht interessant genug und die generelle Ausstrahlung der Stadt zu provinziell und teils lieblos. Und dennoch ist Allahabad eine der zumindest von Hindus am häufigsten besuchten Städte. Dies verdankt die Stadt, die von gläubigen Hindus mit ihrem Sanskrit-Namen Prayag bezeichnet wird, dem Zusammenfluss der beiden heiligen Flüsse Yamuna und Ganges vor den Toren der Stadt, genannt Triveni Sangam. Dies ist auch der Grund, warum hier alle 12 Jahre mit der Maha Kumbh Mela das größte religiöse Fest der Welt veranstaltet wird und zu keinem anderen Austragungsort der Kumbh Mela werden mehr Pilger gelockt. 2013 wurde die Zusammenkunft von unvorstellbaren 90-100 Millionen Hindus über einen Zeitraum von ca. zwei Monaten besucht.

Die Stadt dient auch als sehr guter Zwischenstopp auf der Route in Richtung Varanasi und wenn Sie einmal hier sind, sollten Sie sich den Zusammenfluss durchaus anschauen, um einen Eindruck zu bekommen. Auch der Park und die Grabmäler des Khusru Bagh sind sehr sehenswert.


Varanasi / Tage 8 & 9


In der Hauptstadt des Hinduismus

Varanasi, das früher Benares hieß, ist eine der ältesten Städte der Welt und das spirituelle Herz Indiens – aber auch einer der farbenfrohsten, chaotischsten und eigentümlichsten Orte, die man auf der Welt bereisen kann. Gelegen am Ufer des für Hindus heiligen Ganges, zieht Varanasi seit Jahrhunderten Pilger und Besucher aus aller Welt an. Sie verleihen dieser Stadt bis heute ihren einzigartigen mystischen Charakter. An den Uferbefestigungen, den Ghats, finden einige der intimsten Rituale des Lebens in aller Öffentlichkeit statt, vom innigen Gebet über das seelenreinigende Bad im Ganges bis zur Kremation der Verstorbenen. Für gläubige Hindus gilt Varanasi als der verheißungsvollste Ort, um aus dem Leben zu treten und sich somit vom Kreislauf von Geburt und Wiedergeburt zu befreien – also Moksha zu erlangen. So anstrengend Varanasi auch sein kann, so inspirierend ist die Wirkung der Eindrücke auf jeden seiner Besucher.

Nehmen Sie an der abendlichen Gebetszeremonie am Gangesufer teil, wenn kleine Lichter im Wasser die Gebete mit sich ins endlose tragen. Eine Bootsfahrt auf dem Ganges wie auch ein Besuch der Ghats gewähren einen einzigartigen Einblick in alte Traditionen. Ein Ausflug nach Sarnath bringt Sie zu einer der wichtigsten Gedenkstätten des Buddhismus, wo Buddha vor Jahrtausenden seine erste Predigt hielt. 


Bodhgaya / Tage 10 & 11


Unter dem Baum des Erwachens

Wenn es eine Hauptstadt des Buddhismus auf der Welt gibt, dann ist es wohl der kleine Ort Bodhgaya. Denn hier erreichte Prinz Siddhartha Gautama Erleuchtung unter dem berühmten Bodhi-Baum (Pepal Baum oder auch Pappelfeige) und wurde zu Buddha – der Erwachte. Das macht Bodhgaya zum Mecca für Buddhisten und Spirituelle in aller Welt. Das Ergebnis ist eine äußerst ansprechende Melange aus tiefgläubigen Pilgern, Backpackern und Mönchen, die in einem der vielen neu geschaffenen Klöster aktiv sind. Alle Menschen, die hier zusammen kommen, bringen ihre eigenen Lebensentwürfe mit und so hat sich Bodhgaya zu einem organischen Hort des Eklektizismus entwickelt.

Das wichtigste Wahrzeichen der Stadt ist natürlich der Mahabodhi Tempel, der Ort in dem Siddhartha seine Erleuchtung hatte. Der Tempel wurde im 6. Jahrhundert n. Chr. erbaut und steht heute auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO. Im Inneren des Tempels befinden sich unter anderem Statuen aus dem 2. Jahrhundert v. Chr., die die Wirren der Zeiten erstaunlicherweise überstanden haben.

 


Kolkata / Tage 11, 12 & 13


Die Heimat der Göttin

Mit dem Flieger erreichen Sie Kolkata, die zweitgrößte Stadt Indiens und mit seinen manchmal irritierenden Kontrasten zwischen Arm und Reich, kultiviert und rau, modern und rückwärtsgewandt ein Abbild des ganzen Landes. Das ehemalige Kalkutta, das in der westlichen Welt vor allem mit Armut und der dagegen kämpfenden heiligen Mutter Theresa verbunden wird, war während der Zeit der britischen Kolonialherrschaft die Hauptstadt Indiens. Die Armut ist auch heute noch genauso allgegenwärtig wie das geschichtliche Erbe und die historische Bedeutung, die sich im kulturellen Reichtum und der Architektur der Stadt widerspiegeln. Daher gilt Kolkata auch als kulturelles und intellektuelles Zentrum Indiens, auch weil die Traditionen und der Lebensstil Kolkatas sehr speziell und einzigartig sind. Die Gebäude der kolonialen Ära wie Victoria Memorial befinden sich im Verfall und so traurig das sein mag, so atmosphärisch und fotogen ist dieser morbide Zustand. Kolkata steckt voller Leben und lockt jeden Tag mit diversen Veranstaltungen, von religiösen Festen über Konzerte bis zu Theater- oder Filmfestivals. 

Sie besichtigen die St. Pauls Kirche und das Victoria Memorial, den Flower Market, und einen Jain Tempel, das Viertel der Töpfer Kumartuli, den Marble Palace, das College Street Coffee House und das Tagore House. Je nach Zeit und Wunsch besuchen Sie auch noch den botanischen Garten, das Indian Museum, die BBD Bag Area, den Kali Temple und das Mother Teresa Home.


Reiseroute

Preis pro Person

ab 1.990,- Euro

Enthaltene Leistungen

  • Alle Übernachtungen
  • Ansprechpartner auf deutsch
  • Alle Inlandsflüge
  • Trinkwasser auf den Fahrten
  • Alle Eintrittsgelder
  • Komfortabler Wagen
  • Reiseführer
  • Reiseliteratur
  • Frühstück
  • Ortskundiger Fahrer
  • Unternehmungen

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