Indien

Die große Indien Rundreise

Individualreise / Kultur, Natur, Land & Leute / 23 Tage / Ab 3.890 Euro

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Reiseübersicht

Erleben Sie die Höhepunkte und Kleinode des Subkontinents auf dieser echten Entdeckerreise durch ganz Indien. Von den baulichen Ikonen Rajasthans und dem Taj Mahal zur Hauptstadt des Hinduismus. Vom Gebrüll des Tigers und dem Puls der Bazare zur absoluten Ruhe auf den Backwaters von Kerala. Vielfältiger kann man drei Wochen kaum verbringen.

So perfekt wir diese Reise auch finden – auch sie kann selbstverständlich völlig Ihren Wünschen angepasst werden. Wir empfehlen eine Reisezeit zwischen September und April.

Highlights der Reise

  • Die Gassen der Hauptstadt Delhi mit einer Fahrradrikscha erkunden
  • Die Baukunst der Moguln am Taj Mahal
  • Die Kulturschätze Rajasthans in den großen Königsstädten
  • Die tiefe Spiritualität der Inder in Varanasi – der Hauptstadt des Hinduismus
  • Der ruhige Puls der Backwaters in Kerala auf einer Hausbootfahrt

Reiseverlauf

Delhi / Tag 1 & Tag 2


Die Stadt der Dschinns

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Keine andere indische Stadt verbindet die bizarren Gegensätze und die Geschichte des Subkontinents so wie Delhi. Basare, Monumente und Ruinen aus der Zeit der Moguln, Prachtboulevards und viktorianischer Prunk der Briten und die modernen Bauwerke des „New India“ neben einer immer weiter wachsenden Bevölkerung machen diesen Schmelztiegel so interessant, wie er ist. Delhi ist anstrengend und hektisch aber wer Indiens Wesen verstehen will, kommt an der indischen Hauptstadt nicht vorbei. Delhi ist auch eine zweigeteilte Stadt: New Delhi mit seinem Regierungsbezirk, ruhigen Wohngebieten und modernen Einkaufsmeilen einerseits, und Old Delhi andererseits, auf dessen Märkten seit Jahrhunderten Waren aller Art gehandelt werden – von Gewürzen über Goldschmuck bis hinzu edlen Stoffen. Kein Zweifel, die Sehenswürdigkeiten Delhis, wie das Qutab Minar, das Humayun-Mausoleum oder die Jama Moschee sollte man nicht verpassen; das besondere Geheimnis der Stadt liegt jedoch in den Überraschungen des Alltags.


Varanasi / Tag 3 & Tag 4


Die Haupstadt des Hinduismus

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Varanasi, das früher Benares hieß, ist eine der ältesten Städte der Welt und das spirituelle Herz Indiens – aber auch einer der farbenfrohsten, chaotischsten und eigentümlichsten Orte, die man auf der Welt bereisen kann. Gelegen am Ufer des für Hindus heiligen Ganges, zieht Varanasi seit Jahrhunderten Pilger und Besucher aus aller Welt an. Sie verleihen dieser Stadt bis heute ihren einzigartigen mystischen Charakter. An den Uferbefestigungen, den Ghats, finden einige der intimsten Rituale des Lebens in aller Öffentlichkeit statt, vom innigen Gebet über das seelenreinigende Bad im Ganges bis zur Kremation der Verstorbenen. Für gläubige Hindus gilt Varanasi als der verheißungsvollste Ort, um aus dem Leben zu treten und sich somit vom Kreislauf von Geburt und Wiedergeburt zu befreien – also Moksha zu erlangen. So anstrengend Varanasi auch sein kann, so inspirierend ist die Wirkung der Eindrücke auf jeden seiner Besucher.


Khajuraho / Tag 5


Antike Erotik und große Kunst

khajurahoDie erotischen Steinmetzarbeiten, die in einer kaum zu fassenden Vielzahl und Vielfalt die drei Tempelgruppen von Khajuraho schmücken, gehören zum Feinsten, was die Tempelkunst der Welt zu bieten hat. Das merken Sie spätestens, wenn die erste Scham angesichts der nicht immer jugendfreien Darstellungen verflogen ist. Belegt ist die Verbindung zum Kama Sutra nicht, sie drängt sich aber förmlich auf. Völlig zu Recht gehört die Anlage zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird daher gepflegt und professionell konserviert. Besonders die westliche der drei Tempelgruppen zeigt die erstaunliche Kunstfertigkeit der Steinmetze vor ca. 1000 Jahren, als die Tempel während der Dynastie der Chandela erbaut wurden. Khajuraho stellt die perfekte Balance zwischen Architektur und Skulptur dar und die tropisch grüne Umgebung bietet den perfekten Rahmen für die wundervolle Anlage. Ein besonderes Highlight ist das einwöchige Tanzfestival, das jedes Jahr im Februar oder März stattfindet und die besten Künstler des Landes in den kleinen Ort lockt.


Agra / Tag 6


Die Stadt um das Taj Mahal

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Das zentrale Monument Agras, das Taj Mahal, weckt Emotionen. Die wohl prachtvollste Liebeserklärung der Welt lockt seit Jahrhunderten Besucher in die historische Stadt. Im Jahre 1631 ließ Shah Jahan das Mausoleum für seine geliebte Frau Mumtaz Mahal errichten. 20.000 Arbeiter haben diesen Traum aus weißem Marmor in einem Zeitraum von 22 Jahren erbaut, der sich in perfekter Proportion aus einem eleganten Garten von Springbrunnen erhebt. Doch die ehemalige Hauptstadt des Mogulreiches bietet neben dem Taj Mahal eine Reihe von weiteren Monumenten, die die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt hat. So ist auch das Rote Fort in Agra seit 1983 auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe. Auch die kleineren Sehenswürdigkeiten wie Akhbars Mausoleum oder Itimad-du Daulah sind einen Besuch wert. Ein Spaziergang durch den Kinari Bazar ist ein wundervolles Erlebnis für alle, die in Indiens alltägliches Leben eintauchen möchten.


Ranthambore / Tag 7 & Tag 8


Die Heimat des Bengalischen Tigers

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Eine interessante Fahrt durch verschiedene Regionen bringt Sie von Agra nach Ranthambore, zu dem Nationalpark, der als einer der schönsten Indiens gilt. An nur wenigen Orten ist die Chance, den Bengalischen Tiger in seinem natürlichen Habitat zu sehen, so groß wie hier. Der Nationalpark hat eine Größe von 1334 Quadratkilometern, ist von dichtem Gebüsch bewachsen und in Felsklüfte eingefasst. Der Park war bis ins Jahr 1970 das Jagdrevier des Maharadschas. Seltsamerweise war Ranthambore zu diesem Zeitpunkt schon seit 15 Jahren ein Nationalpark. Im Zentrum des Parks befindet sich das beeindruckende Ranthambore Fort aus dem 10. Jahrhundert. Neben den Tigern und anderen Großtieren beheimatet der Nationalpark auch etwa 300 Vogelarten.


Jaipur / Tag 9 & Tag 10


Das Tor zu Rajasthan

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Nach einer interessanten Fahrt durch Dörfer und kleine Städte erreichen Sie Jaipur. Rajasthans Hauptstadt ist eine wundervolle historische Stadt und das Tor zu Indiens flamboyantestem Bundesstaat. Die Stadt ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Rajasthans und schon seit Jahrhunderten Marktplatz und Drehkreuz in einem. Pulsierende Märkte, spektakuläre Forts und Paläste aus 1001 Nacht machen Jaipur zum echten Highlight und die majestätischen Monumente der Stadt dienen gleichzeitig als Inseln der Ruhe in diesem überaus geschäftigen Schmelztiegel von Tradition und Moderne.

Im Herzen der Stadt liegt der Stadtpalast, in dem noch immer die ehemalige Königsfamilie lebt. Das Jantar Mantar, das königliche Observatorium, zeugt von den Ambitionen ehemaliger Herrscher und das Hawa Mahal, der Palast der Winde, schaut hinunter auf das Treiben auf dem Markt. In der Ferne erhebt sich das anmutige Amer Fort, das auf den trockenen Hügeln der Umgebung liegt.


Barli / Tag 11


Der Palast im Nirgendwo

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Barli an sich ist nur ein kleines Dorf aber bietet genau die Atmosphäre, die man vom ländlichen Rajasthan erwartet und nicht missen sollte. Die Festung aus dem 17. Jahrhundert beherbergte lange die berühmte Kriegerfamilie Singh ji of Barli, bevor es im 20. Jahrhundert zum Hotel umgebaut wurde. Entdecken Sie bei langen Spaziergängen das Dorfleben von Barli oder erfrischen Sie sich bei einem Bad im Pool.


Udaipur / Tag 12 & Tag 13


Die Stadt der Seen im Staat der Wüste

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Udaipur, die Stadt der Seen, gehört zum Schönsten, was Rajasthan zu bieten hat. Am besten lässt sich der Reiz der Stadt auf einer Bootsfahrt auf dem See erleben, zwischen den sanften Aravali-Bergen zur einen und dem beeindruckenden Stadtpalast zur anderen Seite. Dieser Stadtpalast thront mit seinen schlichten Mauern hoch über dem Pichola See und prägt damit noch heute Udaipurs Charakter als Residenzstadt. Dem in einem Flügel des Palasts lebenden Maharana wird es gefallen. Wesentliche Teile dieser größten Palastanlage Rajasthans sind zu einem Museum umgebaut worden, das ein sehr vollständiges Bild des Lebensstils der ehemaligen Herrscher über diese Region bietet. Der Jag Niwas, der schwimmende Palast, der auch durch James Bond berühmt wurde und heute das extravagante Luxushotel Taj Lake Palace beherbergt, ist genauso kurios wie der hoch über der Stadt gelegene Monsoon Palace, ein Jagdschloss früherer Herrscher. Mit seinen Märkten, verwinkelten Gassen und königlichen Palästen versprüht Udaipur in einmaliger Art und Weise den Charme des alten Indiens.


Mumbai / Tag 14


Indiens Weltstadt und Traumfabrik

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Mumbai ist die Weltstadt Indiens und ein Schmelztiegel der Kulturen. Es erwartet Sie ein unglaublicher Mix aus Traumfabrik und harter Realität, Orient und Okzident, Glücksrittern, Arbeitern und Geschäftsleuten, Verfall und Baurausch. In Mumbai kommt ganz Indien zusammen und von Mumbai aus geht Indien in die Welt, und zwar in Form der auf uns kurios wirkenden Filme, die in Bollywood produziert werden und vom Nahen Osten bis Afrika Menschen zum Träumen bringen. Tauchen Sie ein in die finanzielle und kommerzielle Hauptstadt Indiens mit all ihren Kontrasten: koloniale Gebäude neben modernen Hochhäusern, vollgepackte Stadtbahnen neben Luxusautos. Mumbai gehört zu den größten Metropolen der Welt, Besucher bewegen sich jedoch fast ausschließlich in Colaba, einem eher kleinen Bereich an der südlichsten Spitze der Halbinsel, auf der sich ein großer Teil Mumbais befindet. Hier stehen das von den Briten gebaute Gateway of India sowie das berühmte Taj Palace Hotel, ein Luxushotel, das in einem bizarren Mix aus islamischer und britischer Architektur erbaut wurde. Außerdem finden Sie hier die meisten Cafés und die Strandpromenade Marine Drive lädt zum Bummeln ein.


Munnar / Tag 15 & Tag 16


Die Symphonie der Grüntöne

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Der kleine Ort Munnar ist kaum der Rede wert. Er liegt aber in einer wunderschönen Region und schon auf kleinen Wanderungen oder Spaziergängen erliegt man den unzähligen Grüntönen, die die sanft fließenden Hügel und Teeplantagen bedecken. Die Region ist ein Fest für die Augen und hier befinden sich einige der höchsten Teeplantagen der Welt. Ideal für ausgedehnte Wanderungen oder Ausfahrten.Unweit von Munnar liegt das Chinnar Wildlife Sanctuary – besonders für Naturliebhaber ein lohnendes Ausflugsziel. Mit etwas Glück bekommen Sie Rehe, wilde Elefanten oder das bedrohte Sri-Lanka-Riesenhörnchen zu sehen.


Madurai / 17


Ein Tempel und seine Stadt

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Die Stadt Madurai, die in griechischen Quellen schon im 4. Jahrhundert vor Christus benannt wird, ist fest im Griff hinduistischer Traditionen und Spiritualität – vor allen Dingen wegen des legendären Sri Meenakshi Tempels im Herzen der Altstadt. Mit seiner labyrinthartigen Struktur, gehört er zu den größten Tempeln Indiens, ist einer der lebendigsten Orte des Hinduismus überhaupt und gerade für Besucher ein kaum zu fassendes Sammelsurium an Impressionen, angefangen bei den Tempelelefanten bis hin zu den fliegenden Händlern. Die 12 imposanten Tortürme, Gopurams genannt, machen den Tempel weithin sichtbar. Erst aus der Nähe betrachtet erkennt man die Vielzahl von Statuen, die hier kunstvoll dargestellt werden und die Türme zu tragen scheinen – Statuen von Göttern und Göttinnen, Dämonen und Helden.
Ein Highlight ist das hinduistische Erntedankfest Pongal, das immer im Januar gefeiert wird. Gerade hier, im spirituellen Zentrum Südindiens, sind die Feierlichkeiten besonders spektakulär.


Thekkady / Tag 18 & Tag 19


Das Naturparadies in Südindien

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Duftende Tee- und Gewürzplantagen und einer der schönsten Nationalparks Indiens, traumhaft gelegen auf einer Hochebene der Western Ghats – das erwartet Sie in Thekaddy, einer Reisestation, die Sie in eine der schönsten Regionen des Landes führt.Direkt am Periyar Nationalpark gelegen, ist das zentrale Thema dieser Etappe auch das Erleben der Vielfalt von Flora und Fauna in dieser Region. Bisons, Sambars, fast 1000 Elefanten und mindestens 40 Tiger leben in diesem Ökosystem, daneben eine Vielzahl exotischer Vögel. Die wenigen Gebiete, die nicht vom Regenwald bedeckt sind, werden als Tee- und Gewürzplantagen genutzt.


Kumarakom / Tag 20


Endlich... die Backwaters!

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Sie fahren durch eine schöne Landschaft von Thekkady nach Kumarakom. Erleben Sie anschließend den ganz eigenen Charme der Backwaters in Alleppey und tauchen Sie ein in das alltägliche Leben am Wasser. Palmengesäumte Wasserstraßen führen vorbei an idyllischen Dörfern, im Wasser spielenden Kindern und Fischern, die ihr Glück versuchen. Ein weiteres zentrales Element zum Glück in dieser malerischen Umgebung ist das hervorragende Essen Keralas.

Sie übernachten in einem charmanten Öko-Resort – im traditionellen Stil Keralas eingerichtet und wunderschön an den Backwaters gelegen.


Kumarakom / Tag 21


Ihr schwimmendes Hotelzimmer

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Sie gehen an Bord eines Hausboots und gleiten durch die Backwaters von Kerala – ein Moment perfekter Harmonie.

Den Tag und die Nacht verbringen Sie auf Ihrem privaten Hausboot mit einem Schlafzimmer und persönlicher Mannschaft, die sich um Ihr Wohl kümmert.


Cochin / Tag 22


Keralas heimliche Hauptstadt

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Die wichtigste Hafenstadt Keralas ist ein echtes Kleinod des kolonialen Indiens und zieht seit mehr als 600 Jahren Menschen aus vielen Ländern an. Eine alte Synagoge, portugiesische Architektur, riesige chinesische Fischernetze und ein unaufhaltbar verfallendes britisches Erbe – diese Mischung ist so in Indien einzigartig. Im Herzen Cochins liegt das Fort Kochi – ein Zeugnis der bewegten kolonialen Geschichte der Stadt und dieses Erbe wirkt sich positiv auf die entspannte Stimmung und eine enorme Vielfalt schöner historischer Boutiquehotels aus.


Reiseroute

Preis pro Person

ab 3.890,- Euro

Enthaltene Leistungen

  • Alle Übernachtungen
  • Ansprechpartner auf deutsch
  • Alle Inlandsflüge
  • Alle Eintrittsgelder
  • Komfortabler Wagen
  • Reiseführer
  • Frühstück
  • Ortskundiger Fahrer
  • Unternehmungen

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