Indien

Die Gujarat-Reise: ungezähmt und geheimnisvoll

Erlebnisreise / 13 Tage / Ab 1.890 Euro / Komplett individuell anpassbar

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Reiseübersicht

Kennen Sie schon die bekannten Höhepunkte Nordindiens und möchten jetzt andere bezaubernde Ecken entdecken? Dann sollten Sie eine Reise nach Gujarat in Erwägung ziehen. Eine Gujarat-Reise steht unverdient selten auf dem Plan westlicher Traveler in Indien. Unverdient ist dies deswegen, weil der westlichste aller indischen Bundesstaaten, der wesentlich zur charakteristischen Form Indiens auf der Landkarte beiträgt, enorm viel zu bieten hat.

 

Ihre Gujarat-Reise startet in der Hauptstadt Ahmedabad, deren kulturell und architektonisch äußerst interessante Altstadt seit 2017 auf der Liste des UNESCO- Weltkulturerbes steht. Der Reiz Gujarats liegt aber für uns vor allem in den ländlichen Gebieten und den Dörfern, die besonders für erfahrene Indienreisende noch viele Schätze bereithalten. In den Manufakturen der Provinzen werden einige der feinsten Textilien Indiens gewebt, bestickt und bedruckt. Der Bundesstaat ist zudem gespickt mit antiken Tempelanlagen, die auf Bergen thronend, Pilgerströme aus ganz Indien anziehen. Er beherbergt im Gir Nationalpark eine große Population des ansonsten ausgerotteten Asiatischen Löwen und bietet seltene Einblicke in eine der ältesten Zivilisationen der Welt, die Indus-Kultur.

 

Am besten ist das Wetter in Gujarat zwischen Oktober und März und eine Gujarat-Reise lässt sich hervorragend mit einem Strandaufenthalt kombinieren. Gerne stellen wir Ihren persönlichen Reiseplan zusammen, natürlich mit privatem Chauffeur und handverlesenen Unterkünften.

Highlights der Reise

Ahmedabad – Vadodara – Bhavnagar – Gir – Gondal – Bhuj – Bajana – Poshina – Ahmedabad

 

  • Die bunten Gassen der Altstadt Ahmedabads (UNESCO-Weltkulturerbe)
  • Der Sonnenuntergang hinter der weißen Salzwüste des Rann of Kutch
  • Der Stufenbrunnen der Königin – Rani Ki Vav (UNESCO-Weltkulturerbe)
  • Die vielen Stämme und Völker mit ihren eigenen Traditionen
  • Feinste Textilien in den Werkstätten der Dörfer von Kutch
  • Die letzten Exemplare des Asiatischen Löwen im Nationalpark von Gir
  • Pilgerzüge auf faszinierende Tempelberge in Palitana
  • Das historische Erbe von Champaner-Pavagadh (UNESCO-Weltkulturerbe)

Reiseverlauf

Ahmedabad / Tage 1 & 2


Reiseauftakt in Gujarats historischer Hauptstadt

Ihre Gujarat-Reise startet in Ahmedabad, der Hauptstadt des Bundesstaates.

2017 entschied sich UNESCO, die Altstadt Ahmedabads auf die Liste des Weltkulturerbes aufzunehmen, denn die Stadt punktet mit einem großen Reichtum an architektonischen Meisterwerken, von historischen Moscheen bis zu zeitgenössischen Gebäuden.

Die Altstadt ist ein faszinierendes Labyrinth aus Gassen, kleinen Märkten und Winkeln und an jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken, von kleinen Mausoleen über Stufenbrunnen in Hinterhöfen bis zu interessanten Museen. Nicht zuletzt ist das Sabarmati Ashram, das einstiege Hauptquartier Mahatma Gandhis, ein wunderbarer Ort der Ruhe, der Andacht und der Spiritualität. Von der ehemals 10 Kilometer langen Stadtmauer sind heute nur noch 15 gewaltige Tore übrig geblieben, die wie verlassene Inseln inmitten des wirbelnden Verkehrs thronen. 

Erleben Sie diese außergewöhnliche Stadt auf einem ausgedehnten Heritage Walk und besuchen Sie unter anderem die Sidi Saiyed Moschee, die Rani Rupmati Moschee, den  Swaminarayan Tempel und den Stufenbrunnen Adlaj. Wenn noch genug Zeit besteht, können Sie zudem das Sabarmati Ashram besuchen.


Vadodara / Tag 3


Im Fürstenstaat Baroda

Im 18. Jahrhundert entwickelte sich Vadodara zur Hauptstadt des Fürstentums Baroda und erlebte ihre Blütezeit im 19. Jahrhundert. In dieser Zeit wurde Vadodara von Maharaja Sayajirao regiert, der den Grundstein für Vadodaras modernen Ruf als die Kulturhauptstadt Gujarats legte. Die Hauptattraktion der Stadt, der Laxmi Vilas Palast, ist Teil seines Erbes. Für die normale Bevölkerung bedeutender war aber sicher der Anschluss an das Elektrizitätsnetz sowie die Ausrufung der Prohibition, die bis heute gilt und ganz Gujarat zum dry State macht. Wenn Sie also auf Ihren Sundowner nicht verzichten möchten, sollten Sie vielleicht das Getränk Ihrer Wahl mitbringen.

Etwa 45 Kilometer nordöstlich von Vadodara liegen in der Nähe des 800 Meter hohen Bergs Pavagadh die archäologisch größtenteils noch unerschlossenen Ruinen der historischen Stadt Champaner, mittlerweile ein UNESCOWeltkulturerbe. Sie ist die einzige vollständige und unveränderte islamische Stadt aus der Zeit vor Ankunft der Moguln in Indien.

Erleben Sie diese spannenden Orte, die nur selten auf der Route westlicher Touristen liegen.


Bhavnagar / Tag 4


Der Indus-Kultur auf der Spur

Bhavnagar ist ein hektisches, weitläufiges Industriezentrum mit einem bunten, alten Kern. Für Ihre Postkarten werden Sie sicher einen anderen Ort wählen wie Lothal oder Shatrunjaya

Lothal war eine der wichtigsten Siedlungen der Zivilisation des Indus-Tals, die bis ins heutige Pakistan reichte. Ausgrabungen legen nahe, dass hier das weltweit erste künstliche Quai errichtet wurde. Es ist zugegebenermaßen einiges an Phantasie nötig, um in den Ruinen Häuser, Hafenanlagen, etc. zu erkennen aber die Tatsache, dass man auf dem gleichen Boden wandelt, wie eine der ältesten Gesellschaften überhaupt, ist durchaus beeindruckend.

Die Tatsache, dass Shatrunjaya so unbekannt ist, wie es ist, ist für uns völlig unverständlich. Dieses Heiligtum der Jaina und eine ihrer wichtigsten Pilgerstätten, ist ein faszinierender, ca. 500 Meter hoher Berg, der mit kunstvoll gemeißelten Tempeln übersät ist. Auf den Berg führen 3300 Stufen, für die Sie etwa 90 Minuten benötigen. Belohnt  werden Sie mit tollen Ausblicken sowohl auf das Meer von Tempeln und Pilgern als auch auf das Meer am Golf von Khambhat.


Gir Nationalpark / Tage 5 & 6


In der Höhle des Asiatischen Löwen

Der Gir Nationalpark ist untrennbar verbunden mit einer Erfolgsgeschichte, die in dieser Form wohl einmalig ist. Das Jagdrevier des Asiatischen Löwen erstreckte sich einst von Syrien im Westen bis zum östlichen indischen Bundesstaat Bihar. Doch hemmungslose Jagd dezimierten die Zahl in Indien bis auf 12 (sic) Exemplare. Die einstigen Hauptfeinde, die Fürstendynastie der Nawabs, stellten die Löwen zum Ende des 19. Jahrhunderts unter Schutz und seither hat sich die Population derart erholt, dass der Nationalpark Gir von einer Überbevölkerung (ca. 400 Exemplare) dieser wunderschönen Raubkatzen spricht.

Neben dem Löwen machen Sambar Hirsche, Antilopen, Gazellen, Leoparden, Krokodile und rund 300 Vogelarten den Gir Nationalpark zu einem der spannendsten Biosphären Südasiens. Eine Safari durch dieses 1400 Quadratkilometer große Schutzgebiet ist mit Sicherheit ein tolles Erlebnis, denn Sie haben recht gute Chancen, den Asiatischen Löwen und andere heimische Tiere zu sichten.

Von Gir aus besuchen Sie Somnath, einen der heiligsten Orte, besonders für Verehrer des Hindu-Gottes Shiva. Der Somnath-Tempel steht in gepflegten Gärten, die den Strand überblicken. Die kleine Stadt mit engen Gassen kann man leicht zu Fuß erkunden. 

 


Gondal / Tag 7


In Gandhis Kinderstube

Das Haus, in dem Gandhi den größten Teil seiner Kindheit verbracht hat, das Kaba Gandhi No Delo liegt zwar rund 40 Kilometer von Gondal entfernt, ist aber für Gandhi Enthusiasten eine tolle Fundgrube mit Fotos, Dokumenten, etc. und der Weg dorthin lohnt sich zweifellos, wenn man sich in die Kindheit des Wohl berühmtesten Sohns Gujarats versetzen möchte.

Gondal ist eine kleine, verhältnismäßig grüne Stadt, die eine Reihe von Palästen und eine schöne Lage an einem langsam fließenden Fluss bietet, der sowohl im Norden als auch im Süden der Stadt Wasserreservoirs speist. Gondal war einst die Hauptstadt eines Fürstentums und ist heute ein guter Zwischenstopp auf dem Weg nach Bhuj, auch weil einige der historischen Paläste zu schönen Boutiquehotels umgewandelt wurden. In Gondal selbst bietet sich ein Besuch des Naulakha Palace sowie der Oldtimer-Galerie an, die insofern interessant ist, als dass sie einen Einblick in das Leben der Herrscher der Region bietet.

Auf dem Weg nach Gondal besuchen Sie die historische Stadt Junagadh. Besonders die Upparkot Festung und das einzigartige Mausoleum Mohabbat Maqbara sind einen Besuch wert.


Bhuj / Tage 8 & 9


In der weißen Wüste des Rann of Kutch

Die Hauptstadt von Kutch ist eine interessante Stadt, die nach dem Erdbeben von 2001 größtenteils wiederbelebt wurde. Erstaunliche, für die Region typische Handarbeiten und feine Textilien locken Besucher nach Bhuj, das zudem eine sehr authentische Atmosphäre und einige tolle historische Paläste bietet. Bhuj ist ein ideales Sprungbrett für Besuche der umliegenden Dörfer und Orte, allen voran das geographische Phänomen Great Rann of Kutch. Westlich von Khavda und nördlich von Hodka ist die weiße Wüste die einzige zugängliche Ecke des Great Rann of Kutch – die 30.000 Quadratkilometer große Wüste zwischen dem Golf von Kutch und der Mündung des Indus im Süden Pakistans. Besonders während der Wintermonate, wenn das Salzwasser verdunstet und einen endlos wirkenden weißen Teppich hinterlässt, ist der Ort faszinierend. 


Bajana / Tage 10 & 11


Safaris durch das kleine Rann von Kutch

Die Region rund um Bajana wirkt wie eine Mischung aus Wildem Westen und Wüstenoase und Bajana ist der Ausgangspunkt, um das karge, salzige Land des Little Rann of Kutch zu erkunden. Das Wild Ass Sanctuary, das einen großen Teil des Rann bedeckt, ist die Heimat der letzten verbliebenen Population des indischen Wildesels.

Sie unternehmen Jeep-Safaris in das Little Rann of Kutch und beobachten neben dem Wildesel noch eine schöne Anzahl anderer Säugetiere sowie Vogelarten zusammen mit einem einheimischen Ranger. Am Abend unternehmen Sie noch eine Ausfahrt in die umliegenden Dörfer und nehmen am täglichen Leben der Menschen in dieser eigenartigen Region teil, das sich so stark von unserem Leben im Westen unterscheidet.


Poshina / Tag 12


Vom Tempelbrunnen der Götter zum Stufenbrunnen der Königin

Poshina versetzt einen schlagartig in die schlichte Schönheit des traditionellen Dorflebens, personifiziert durch die faszinierenden Stammesgemeinschaften der Garasias, Bhils und Rabaris. In einem Stammesschrein stehen in Reih und Glied Tausende von Terracotta-Pferden als Opfergaben für die lokale Göttin. Ein Besuch in den Häusern der Töpfer, die diese künstlerischen Pferde gestalten, vermittelt einen unverfälschten Einblick in die Stammeskultur der Region und ihr traditionelles Kunsthandwerk.

Der Sun Tempel, erbaut im Jahr 1027, ist eines der größten Denkmäler der Solanki-Dynastie, deren Herrscher angeblich von der Sonne abstammten. Der Modhera Tempel wurde so entworfen, dass die Morgensonne auf das Bild von Surya scheint. Surya Kund, ein rechteckiger Brunnen im Inneren des Komplexes, enthält über 100 Schreine, die einer Kunstgalerie einer vergangenen Zivilisation ähneln.

Das einzige wirkliche Zeichen für Patans früheren Ruhm ist der erstaunlich schöne Stufenbrunnen Rani ka Vav – der Stufenbrunnen der Königin. Erbaut im Jahr 1063 ist er der älteste und schönste Stufenbrunnen Gujarat und zudem blendend erhalten. Zu seinen Ehren und damit dies so bleibt, hat die UNESCO ihn im Jahr 2014 auf die Liste des Weltkulturerbes gestellt. 

Unterwegs nach Poshina machen Sie Halt im Dorf von Siddhpur, wo Sie einige wunderbare Artefakte und Bauwerke verschiedener Dynastien und Religionen entdecken können, die man so hier nicht erwarten würde. In der Früh unternehmen Sie eine Tour durch die umliegenden Dörfer der Volksstämme.

 


Ahmedabad / Tag 13


Reiseausklang in Gujarats Hauptstadt

Mit dem Auto geht es von Poshina nach Ahmedabad zurück. Ihre individuelle Indienreise Gujarat voller unvergesslicher kultureller und abenteuerlicher Eindrücke geht zu Ende. Nutzen Sie die Zeit für letzte Einkäufe oder ein weiteres hervorragendes Essen, bevor es zum internationalen Flughafen für Ihren Flug nach Haus geht. 


Reiseroute

Preis pro Person

ab 1.890,- Euro

Enthaltene Leistungen

  • Alle Übernachtungen
  • Ansprechpartner auf deutsch
  • Reiseführer
  • Reiseliteratur
  • Alle Eintrittsgelder
  • Komfortabler Wagen
  • Unternehmungen
  • Frühstück
  • Ortskundiger Fahrer
  • Trinkwasser auf den Fahrten

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