Tigersafaris und Nationalparks / Indien

Abenteuer Indien: Tigersafaris und Nationalparks

Folgen Sie dem Ruf des Dschungels und erkunden Sie die wunderschönen und artenreichen Wildreservate Indiens. Jeder Naturliebhaber, Fotograf und begeisterte Reisende, der dem prächtigen Tiger in seinem natürlichen Lebensraum in der Wildnis begegnet ist, kann kaum aufhören, auch Jahre später von seinem Abenteuer Indien mit Tigersafaris und Nationalparks zu schwärmen. Beeindruckende Landschaften, die Vielfalt von Flora und Fauna und abenteuerliche Tigersafaris im dichten Dschungel: Wer vor allem auf die Sichtung des Bengalischen Tigers aus ist, kommt hier auf seine Kost.


Tigersafaris in Ranthambore

Der Ranthambore Nationalpark, der seinen Namen der malerischen Festung im Inneren des Parks zu verdanken hat, ist einer von Indiens bekanntesten Nationalparks. Die Region, in der sich die Aravali-Bergkette und die Hochebene der Vindhyas treffen, war einst das Jagdrevier der Royals von Jaipur. Im Norden wird Ranthambore vom Fluss Banas und im Süden vom Fluss Chambal flankiert. Im Herzen des Parks befinden sich reizvolle Seen und antike Ruinen, die eine ganz einzigartige Stimmung zwischen Tarzan und Dschungelbuch erzeugen. Nachdem Ranthambore zum Nationalpark erklärt worden war und sich die Behörden auf den Schutz des gefährdeten Tigers konzentrierten, wurden die angrenzenden Wälder mit dem Naturreservat zusammengelegt. Heute erstreckt sich der Nationalpark über etwas mehr als 1300 Quadratkilometer, einschließlich der Kern- und Puffergebiet. Die Landschaft wechselt zwischen trockenen Laubwäldern und Graslandschaften. Auf einer Tigersafari in Ranthambore sind die Chancen besonders hoch, den majestätischen Bengalischen Tiger zu Gesicht zu bekommen. Vorteile des Ranthambore Nationalparks sind die gute Erreichbarkeit von Agra und Jaipur, die Hohe Chance auf Tigersichtungen und die gute Infrastruktur an Lodges aller Preisklassen. Dafür sind Sie auf Safaris selten alleine unterwegs.


Der Nationalpark Panna

Rund um das Ufer des Flusses Ken liegt der Panna-Nationalpark, Heimat einer Vielzahl seltener Tierarten wie der Indischen Gazelle, dem Sambar, dem Lippenbär und dem Sumpfkrokodil. Auf Safaris sind die Chancen sehr gut, mehrere dieser Arten vor das Objektiv zu bekommen. Neben den Säugetieren und Reptilien sind hier über 200 Vogelarten beheimatet. Von der einst großen Tigerpopulation ist heute leider – vermutlich aufgrund von Wilderei – wenig geblieben. Auch die im Fluss Ken beheimateten Gangesgaviale und Sumpfkrokodile sind massiv vom Aussterben bedroht und daher ist die Arbeit der Ranger des Nationalparks äußerst wichtig. Die Regierung ist bemüht, die Gefährdung der Artenvielfalt durch verschiedene Maßnahmen zu bekämpfen, wie etwa durch die Umsiedlung von Tigerpärchen aus anderen Regionen, Aufklärungskampagnen in den Dörfern, etc.

Panna lässt sich hervorragend bei einem Tagesausflug von Khajuraho aus besuchen.  Wir empfehlen aber in einer Dschungel-Lodge zu übernachten, um die Atmosphäre der Wildnis und besonders die Klänge der Nacht zu erleben.


Auf der Spur des Tigers nach Bandhavgarh

Ist der einzige Grund Ihrer Reise den majestätischen Bengalischen Tiger zu sehen? Hier sind Sie genau richtig. Besonders im kleinen Nationalpark Bandhavgarh ist die Dichte der Tigerpopulation höher als irgendwo anders in Indien. Waren es in der Vergangenheit die Maharajas, die der Tiger vor allen Dingen zu fürchten hatte, sorgten die Royals ab den 60er Jahren dafür, dass erste Zonen unter Schutz gestellt und seither ständig erweitert wurden. Heute ist Bandhavgarh ein hervorragend verwalteter Nationalpark, wobei die Einbindung der lokalen Bevölkerung eine zentrale Rolle spielt. Der Nationalpark erstreckt sich über ca. 500 Quadratkilometer und ist landschaftlich geprägt von Sumpf-, Gras- und Waldgebieten sowie von einem Hochplateau, auf dem einst das Fort der Maharadschas stand, die von hier aus auf die Jagd gingen. Beutetiere hatten sowohl die menschlichen als auch tierischen Jäger in dieser Region immer genug, wie etwa Axishirsche, Antilopen, Wildschweine und seit 2011 auch wieder der indische Gaur.

 


Ins Land der Tiger, Axishirsche & Barasinghas von Kanha

Einer der größten Nationalparks Indiens, gehört Kanha auch zu den reizvollsten. Aufgrund seiner Größe von fast 2000 Quadratkilometern sind die Chancen, den Tiger zu Gesicht zu bekommen, zwar geringer, dafür können Sie in Kanha tief in den Dschungel vordringen. Die Tiere sowie die Besucher profitieren von einer vielfältigen Landschaft mit Hochplateaus, Hügeln und Tälern, Sal- und Laubwäldern und Grasgebieten. Im Urwald werden Ihnen ganz bestimmt Axishirsche, Sambarhirsche, Schakale, Langurs, Wildhunde, Wildschweine, Hasen und Schwarze Böcke über den Weg laufen. Wer geduldig ist, wird mit Tigern, Leoparden, Füchsen, Bären, Hyänen, Barasinghas und Antilopen belohnt.


Pench: Das Dschungelbuch zum Anfassen

Vom Pench-Nationalpark hat sich angeblich schon Rudyard Kipling für sein bekanntes Werk ‚Das Dschungelbuch‘ inspirieren lassen. Das Tigerreservat hat eine Gesamtfläche von fast 2000 Quadratkilometern und ca. 50 Raubkatzen sind hier zu Hause. Daher sind die Chancen, auf den Bengalischen Tiger zu treffen, in Pench ebenfalls hoch. Tolle Begegnungen mit heimischen Großsäugetieren und einer Vielzahl von Vögeln sind auf dieser Dschungeletappe auch gewiss.


In die Wildnis Zentralindiens nach Satpura

Mit einer enormen Biodiversität, großen Höhenunterschieden von 300 bis 1500 Metern, engen Schluchten und dichtem Urwald gehört der im Jahre 1981 ausgerufene Nationalpark Satpura zu den stark unterschätzten Naturreservaten Indiens. Vor anderthalb Jahrhunderten war ein Offizier des Bengal Staff Corps vom Central Highlands von Madhya Pradesh fasziniert. Captain James Forsyth war einer der ersten Europäer, der Satpura entdeckte und sich darin verliebte. Die Satpura Hills verlaufen von Ost nach West mit dem Pachmarhi Plateau praktisch in der Mitte des Gebiets. Das Satpura Tiger Reservat umfasst fast 1.500 Quadratkilometer und besteht aus dem Satpura Nationalpark, den Naturreservaten Bori und Pachmarhi. Mit ein bisschen Glück können Sie hier eine große Vielzahl von Wildtieren sichten, wie zum Beispiel Leoparden, Sambarhirsche, Antilopen, Wildschweine, Bären, Schwarzwild, Gleithörnchen, Hirschferkel sowie eine Vielzahl von Vogelarten.

 


Der echte Geheimtipp für Tigersafaris

Das ‚Tadoba Tiger Reserve‘ ist ein kleines Juwel unter den führenden Tigerreservaten und Nationalparks Indiens. Der selten besuchte Reservat ist aber einer der besten Orte, um Tiger zu sehen. Tadobas hohe Population wild lebender Tiger findet in diesem über 600 Quadratkilometer erstreckenden Areal ein intaktes Habitat. Neben Tigern befinden sich in Tadoba unter anderem Leoparden, Lippenbären, Gaurs, Axishirsche, Sambars und indische Zwergböckchen. Die Flora ist geprägt von Bambus und Teakbäumen, die die tropisch trockene Landschaft dominieren.

Indien: Tigersafaris Nationalparks und Kulturschätze

Sehr gut lassen sich in Indien Tigersafaris Nationalparks mit weltberühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Taj Mahal und dem Palast der Winde kombinieren. Gestalten Sie Ihre exklusive Privatreise nach Indien mit Tigersafaris und kulturellen Begegnungen mit Mocca Travels.

 

 

 

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