Indien

Delhi – Kerala per Express

Individualreise / Land & Leute / 16 Tage / Ab 2.550 Euro

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Reiseübersicht

Die spannendste Art, Indien zu bereisen, ist und bleibt mit einem der massiven Züge, die sich aus europäischer Sicht immer noch behäbig kreuz und quer durch den Subkontinent schleppen. Die Landschaften wechseln mit jedem Tee und von den einheimischen Mitreisenden erfahren Sie mehr über Land und Leute, als jeder Reiseführer vermitteln kann. So vielfältig die Erlebnisse am Tag sind, so einmalig ist die Atmosphäre in einem indischen Nachtzug.

Lassen Sie sich von uns Ihre Reise durch Indien mit einer oder mehreren Zugfahrten zusammenstellen. Ganz individuell und top organisiert. Hier stellen wir Ihnen eine mögliche Route vor. Die beste Zeit für diese Rundreise: Oktober – April

Highlights der Reise

  • Durch den Subkontinent im gemächlichen Rhythmus der alternden Stahlrösser reisen
  • Die Mahlzeit mit einer Großfamilie oder den Tee mit einem Wanderprediger teilen
  • Die indische Baukunst von Nord nach Süd und von Agra bis Khajuraho kennen lernen

Reiseverlauf

Delhi / Tag 1 & Tag 2


Die Stadt der Dschinns

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Keine andere indische Stadt verbindet die bizarren Gegensätze und die Geschichte des Subkontinents so wie Delhi. Basare, Monumente und Ruinen aus der Zeit der Moguln, Prachtboulevards und viktorianischer Prunk der Briten und die modernen Bauwerke des „New India“ neben einer immer weiter wachsenden Bevölkerung machen diesen Schmelztiegel so interessant, wie er ist. Delhi ist anstrengend und hektisch aber wer Indiens Wesen verstehen will, kommt an der indischen Hauptstadt nicht vorbei. Delhi ist auch eine zweigeteilte Stadt: New Delhi mit seinem Regierungsbezirk, ruhigen Wohngebieten und modernen Einkaufsmeilen einerseits, und Old Delhi andererseits, auf dessen Märkten seit Jahrhunderten Waren aller Art gehandelt werden – von Gewürzen über Goldschmuck bis hinzu edlen Stoffen. Kein Zweifel, die Sehenswürdigkeiten Delhis, wie das Qutab Minar, das Humayun-Mausoleum oder die Jama Moschee sollte man nicht verpassen; das besondere Geheimnis der Stadt liegt jedoch in den Überraschungen des Alltags.


Agra / Tag 3


Die Stadt um das Taj Mahal

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Das zentrale Monument Agras, das Taj Mahal, weckt Emotionen. Die wohl prachtvollste Liebeserklärung der Welt lockt seit Jahrhunderten Besucher in die historische Stadt. Im Jahre 1631 ließ Shah Jahan das Mausoleum für seine geliebte Frau Mumtaz Mahal errichten. 20.000 Arbeiter haben diesen Traum aus weißem Marmor in einem Zeitraum von 22 Jahren erbaut, der sich in perfekter Proportion aus einem eleganten Garten von Springbrunnen erhebt. Doch die ehemalige Hauptstadt des Mogulreiches bietet neben dem Taj Mahal eine Reihe von weiteren Monumenten, die die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt hat. So ist auch das Rote Fort in Agra seit 1983 auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe. Auch die kleineren Sehenswürdigkeiten wie Akhbars Mausoleum oder Itimad-du Daulah sind einen Besuch wert. Ein Spaziergang durch den Kinari Bazar ist ein wundervolles Erlebnis für alle, die in Indiens alltägliches Leben eintauchen möchten.


Khajuraho / Tag 4 & Tag 5


Antike Erotik und große Kunst

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Die erotischen Steinmetzarbeiten, die in einer kaum zu fassenden Vielzahl und Präzision die drei Tempelgruppen von Khajuraho schmücken, gehören zum Feinsten, was die Tempelkunst der Welt zu bieten hat. Das merken Sie spätestens, wenn die erste Scham angesichts der nicht immer jugendfreien Darstellungen verflogen ist. Belegt ist die Verbindung zum Kama Sutra nicht, sie drängt sich aber förmlich auf. Völlig zu Recht gehört die Anlage zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird daher gepflegt und professionell konserviert. Besonders die westliche der drei Tempelgruppen zeigt die erstaunliche Kunstfertigkeit der Steinmetze vor ca. 1000 Jahren, als die Tempel während der Dynastie der Chandela erbaut wurden. Khajuraho stellt die perfekte Balance dar zwischen Architektur und Skulptur und die tropisch grüne Umgebung bietet den perfekten Rahmen für die wundervolle Anlage. Ein besonderes Highlight ist das einwöchige Tanzfestival, das jedes Jahr im Februar oder März stattfindet und die besten Künstler des Landes in den kleinen Ort lockt.


Orchha / Tag 6


Das unbekannte Highlight

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Mit dem Auto fahren wir Sie von Khajuraho nach Orchha. Mit seiner im 16. Jahrhundert gegründeten Stadt am Ufer des Betwa hinterließ der damalige Herrscher Rudra Pratap einen eigenwilligen Mix aus unterschiedlichen Bautraditionen und Stilen. Hier verbinden sich insbesondere traditionell hinduistische mit den neueren, indo-islamischen Formen, die die Mogulherrscher in der Region eingeführt haben. Heute noch sind etliche Tempel, Paläste und äußerst eindrucksvolle Kenotaphe, hier Chatris genannt, erhalten, die am Ufer des Betwa besonders gut zur Geltung kommen.


Bhopal / Tag 7


Kultureller Reichtum im Zentrum Indiens

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Zunächst fahren wir Sie mit dem Auto von Orchha nach Jhansi, wo Sie in den Zug nach Bhopal steigen. Damals wie heute ist Bhopal eine kulturell lebendige Stadt und zudem Ort mehrerer UNESCO-Weltkulturerbestätten. Die Höhlen von Bhimbetka mit ihren 9000 Jahre alten Malereien und die 2000 Jahre alte Sanchi Stupa stechen hierbei besonders hervor.


Indore / Tag 8 & Tag 9


Das ungeschminkte Indien

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Zunächst fahren Sie am Morgen mit dem Zug von Bhopal in das am Zusammenfluss von Khan und Saraswati gelegene Indore – eine Stadt die zugegebenermaßen im Laufe der Zeit an Bedeutung verloren hat. Ihre Geschichte als Hauptstadt der vergangenen Holkar-Dynastie hat ihr jedoch ein reiches Erbe mit mehreren Palästen und Kenotaphe beschert. Hier reisen Sie wirklich abseits ausgetretener Pfade und haben Zugang zum westlichen Teil Madhya Pradeshs.


Mumbai / Tag 10


Weltstadt? Traumfabrik? Einfach Bombay!

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Hier reisen Sie mit dem Flugzeug aus Indore an. Mumbai ist die Weltstadt Indiens und ein Schmelztiegel der Kulturen. Es erwartet Sie ein unglaublicher Mix aus Traumfabrik und harter Realität, Orient und Okzident, Glücksrittern, Arbeitern und Geschäftsleuten, Verfall und Baurausch. In Mumbai kommt ganz Indien zusammen und von Mumbai aus geht Indien in die Welt, und zwar in Form der auf uns kurios wirkenden Filme, die in Bollywood produziert werden und vom Nahen Osten bis Afrika Menschen zum Träumen bringen. Tauchen Sie ein in die finanzielle und kommerzielle Hauptstadt Indiens mit all ihren Kontrasten: koloniale Gebäude neben modernen Hochhäusern, vollgepackte Stadtbahnen neben Luxusautos. Mumbai gehört zu den größten Metropolen der Welt, Besucher bewegen sich jedoch fast ausschließlich in Colaba, einem eher kleinen Bereich an der südlichsten Spitze der Halbinsel, auf der sich ein großer Teil Mumbais befindet. Hier stehen das von den Briten gebaute Gateway of India sowie das berühmte Taj Palace Hotel, ein Luxushotel, das in einem bizarren Mix aus islamischer und britischer Architektur erbaut wurde. Außerdem finden Sie hier die meisten Cafés und die Strandpromenade Marine Drive lädt zum Bummeln ein.


Goa / Tag 11 & Tag 12


Vom Hippie- zum Strandparadies

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Kaum ein Ort in Indien ist besser geeignet, um die Seele hemmungslos baumeln zu lassen, als der kleine Bundesstaat Goa. Palmenhaine zur einen Seite des weißen Sandstrands, sanfte Wellen des Ararbischen Meeres auf der anderen. Dazu kommt dieses ganz eigene Flair, irgendwo zwischen Hippieparadies und Luxusresort. Das von den Portugiesen hinterlassene koloniale Erbe ist allerorts spürbar und erinnert noch einmal an die bewegte Geschichte Indiens.

Während der nördliche Teil um die Strände Vagator, Baga, Calangute und besonders den bekannten Hippietreffpunkt Anjuna eher feierlustige Zeitgenossen aus Indien, Israel sowie West- und Osteuropa anlockt, bietet der südliche Teil ab Benaulim herrliche Strände und Ruhe.
Ein Ausflug in die kleinen Städte Panjim und Madgaon ist zu empfehlen, wenn Sie eine Pause vom süßen Nichtstun brauchen.


Udupi / Tag 13 & Tag 14


Krishna, Pilger & ganz viel Masala Dosa

Sie steigen aus dem Zug  und sind endlich im wahren Südindien angekommen – mit all seinen Tempeln, Zeremonien, Prozessionen und ganz eigener kulinarischer Tradition. Tausende von Pilger strömen in die fast 1000 Jahre alten Tempel mit ihren uralten hinduistischen Traditionen. Zu besonderen religiösen Anlässen ziehen Gläubige den Streitwagen von Krishna durch den Ort. Eine große Ehre für jeden, der dabei sein darf.


Cochin / Tag 15


Im Nachtzug nach Kerala

Die letzte Strecke Ihrer Zugreise legen Sie mit einem Nachtzug zurück. Sie steigen abends in Udupi in den Zug ein und wenn Sie in der Früh in Cochin aussteigen, entdecken Sie eine neue, bezaubernde Ecke Indiens.


Cochin / Tag 16


Cochin - Keralas heimliche Hauptstadt

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Die wichtigste Hafenstadt Keralas ist ein echtes Kleinod des kolonialen Indiens und zieht seit mehr als 600 Jahren Menschen aus vielen Ländern an. Eine alte Synagoge, portugiesische Architektur, riesige chinesische Fischernetze und ein unaufhaltbar verfallendes britisches Erbe – diese Mischung ist so in Indien einzigartig. Im Herzen Cochins liegt das Fort Kochi – ein Zeugnis der bewegten kolonialen Geschichte der Stadt. Alle diese Aspekte wirken sich äußerst positiv auf die entspannte Stimmung aus und eine reiche Auswahl schöner historischer Boutiquehotels aus rundet den Aufenthalt schön ab.


Reiseroute

Preis pro Person

ab 2.550,- Euro

Enthaltene Leistungen

  • Alle Übernachtungen
  • Ansprechpartner auf deutsch
  • Alle Inlandsflüge
  • Alle Eintrittsgelder
  • Komfortabler Wagen
  • Reiseführer
  • Frühstück
  • Ortskundiger Fahrer
  • Unternehmungen

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